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Brennstoff Trockenstabilat®


Das abgeschiedene, trockene Leichtgut wird mittels Magnet- und Wirbelstromscheider
 von letzten Fe- und NE-Bestandteilen (Deckeln, Alufolien etc.)
befreit. Diese aufbereitete Leichtfraktion, das sogenannte Trockenstabilat®,
besteht nun zu nahezu 100% aus brennbaren Bestandteilen wie Holz, Papier,
Kunststoffen, Textilien und Organik. Der darin enthaltene Anteil nachwachsender
Energieträger, der eine CO2-neutrale Energiebereitstellung ermöglicht, liegt
bei etwa 2/3.

  Mittlere Zusammensetzung von Trockenstabilat®




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Der Heizwert des Trockenstabilats® liegt im Bereich von 14-16 MJ/kg und
stellt damit ein Energieäquivalent zu aufbereiteter, getrockneter Braunkohle dar.
Trockenstabilat® ist aufgrund der trockenen Konsistenz sehr gut lagerfähig und
dadurch bedarfsgerecht und unabhängig vom Abfallaufkommen als
Sekundärbrennstoff in industriellen Prozessen eingesetzt werden.

Der Brennstoff Trockenstabilat® erfüllt die von der "Gütegemeinschaft Sekundärbrennstoffe"
an einen RAL-gütegesicherten Brennstoff gestellten Anforderungen in allen Punkten.

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Eisen und Nichteisen - Metalle
   
Die magnetischen Metallanteile werden selektiv durch Überband- und Trommelmagnete
zurückgewonnen, die Nichteisenmetalle durch Wirbelstromscheider. Den
Metallabscheidungsprozessen kommt zugute, daß das Aufgabematerial trocken
und körnig vorliegt, was eine gute Vereinzelung ermöglicht.
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Inertanteile (Steine, Sand, Glas)

Die Qualität der verbleibenden mineralischen Fraktion erfüllt die Kriterien der
Abfallablagerungsverordnung für die Deponierung nach dem 01.06.2005. Sie werden
aber auch, weiter gereinigt, im Straßenbau verwertet.
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